Individuelle Anreise nach Frankfurt. Am Abend Flug mit Air China nach Beijing (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).
2. Tag: Ni hao, China! Im Land des Drachens
Gegen Mittag Ankunft in Beijing. Norman Fosters gläsernes Drachen-Terminal begrüßt uns in der Zukunft. Wir fangen lieber am Anfang an und begrüßen zusammen mit dem Studiosus-Reiseleiter den freundlichen Sommerpalast der Kaiserinwitwe Cixi. Von der Halle der Erheiterung zum Garten der Tugend und Harmonie zu Pagoden und Pavillons. Den Nachmittag können Sie zum Akklimatisieren nutzen. Vier Übernachtungen im Herzen der Stadt.
3. Tag: Durch den Waldpark der Westberge
Der Tag beginnt sportlich beim Wasserwürfel und Vogelnest - fantasievolle Wettkampfbauten für die Olympischen Spiele 2008. Und wer hat's erfunden? Die Schweizer: Herzog & de Meuron. Aber wohin zieht es die Einwohner Beijings, wenn sie frische Luft suchen? In den Westen. Die Westberge sind seit Kaisers Zeiten ein beliebtes Naherholungsgebiet. Wir wandern (4 Std., mittel, ↗300 m ↘300 m) von Badachu nach Xiangshan. Der Weg führt in stetem Auf und Ab vorbei an historischen Tempelanlagen und kleinen Ausflugslokalen. Zum Abschluß besuchen wir den Tempel der Azurblauen Wolke. Und das klingt wirklich nicht mehr nach dem Dunst der Großstadt. Auf der Rückfahrt freuen Sie sich schon auf die Beijing-Ente, die wir abends gemeinsam essen werden. 50 km.
Optional Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Kunst statt Wandern? Besuchen Sie Dashanzi, die Factory 798. Ein im Bauhausstil entworfenes Fabrikgelände, das zu einem Galerien- und Atelierzentrum in Beijing geworden ist. Hier finden Sie alles, was in Beijing, aber auch in den westlichen Metropolen Rang und Namen hat.
4. Tag: Beijing zu Fuß, die Kamera bereit
Wir fühlen uns der großen Stadt auch ohne Fahrrad gewachsen und laufen gemütlich über den Tiananmen-Platz. Weiter zur Beijinger Nationaloper, der Form nach ein Ei, das der Architekt Paul Andreu der Stadt gelegt hat. Ein attraktives, um gerecht zu sein. Durch den Kaiserpalast hindurchgewandert, wenden wir uns zum Himmelstempel und spazieren, ganz der Kaiser von China, gemessenen Schrittes durch den Garten, wir haben ja Zeit. Es geht bequem weiter: mit der Rikscha durch das historische Hutongviertel. Eine gastfreundliche Familie wird uns hier in einem typischen traditionellen Hofhaus bekochen. Üppig Zeit für Gespräche. So lebt man hier also. Interessant!
5. Tag: Die Große Mauer
Heute erproben wir die denkbar friedlichste Nutzung einer Wehranlage: die Große Mauer als Wanderweg. Keine Angst, wir laufen nicht da los, wo alle hinfahren. Unser Abschnitt ist ruhiger und führt uns in flachen Wellen von Jinshanling nach Simatai (5,5 Std., anspruchsvoll, ↗500 m ↘500 m). Mittags picknicken wir gemeinsam zwischen den Zinnen. Fün Stunden Aussicht pur. Am Abend geht es dann mit dem Bus zurück nach Beijing. Wir durchfahren ein nagelneues Stadtviertel nach dem anderen. Beijing wächst ständig, und das, wo doch die Ein-Kind-Politik nun nach 30 Jahren als Erfolg zu werten ist. 150 km.
6. Tag: Xian: Tauchstation Altstadt
Am Morgen fliegen wir mit China Eastern Airlines nach Xian. Tauchen Sie ein in den östlichsten Handelspunkt der historischen Seidenstraße! Hier wurde in der Wildgans-Pagode vom Mönch Xuanzang das erste „Amt für die Übersetzung buddhistischer Schriften“ gegründet. Die Innenstadt wirkt durch das lebendige Gewirr aus Gassen, Garküchen, Kaufhäusern und Plätzen wie vor 100 Jahren. Jedem historischen Glockenturm sein Trommelturm. Der eine läutete morgens die Stadttore auf, der andere trommelte sie abends zu. Aus dem turbulenten Alltag der Altstadt flüchten wir in die Ruhe der großen Moschee. Wenn Sie dann die Gao-Fu-Residenz sehen, ahnen Sie, wie reich Xian einst war. Abends tauchen wir gemeinsam chinesische Maultaschen in Essig-Sojasauce. Zwei Übernachtungen in Xian.
Optional Sie wollen die Wildgans-Pagode nicht besichtigen? Kein Problem! Fahren Sie doch mit dem Taxi zum Geschichtsmuseum und nutzen Sie die gute Audioführung für einen individuellen Bummel durch die sehenswerte Ausstellung.
7. Tag: Terrakotta-Armee - geheimnisvolles Grabmal
Stellen Sie sich vor, Sie graben einen Brunnen, finden kein Wasser, stoßen aber auf das Grab des ersten Kaisers von China. Ein archäologischer Volltreffer. Im März 1974 entdeckten Bauern das 56 qkm große Mausoleum (UNESCO-Kulturdenkmal) des Kaisers Qin Shi Huangdi. Das Hauptstück, der Grabhügel, ist bis heute ungeöffnet. Zu sehen ist aber die Terrakotta-Armee, die als achtes Weltwunder gilt. Zurück in Xian, werden wir über die fantastisch erhaltene Stadtmauer laufen. Vom Südtor aus sehen Sie fast die ganze Stadt. Ihr Blick überspannt mehr als 2000 Jahre. Beim gemeinsamen Abendessen: lustvolle Spekulationen über den Inhalt des Grabhügels ... 70 km.
8. Tag: An den Li-Fluss durch den Kegelkarst
Auf dem Weg zum Flughafen besuchen wir zum Vergleich das am besten erhaltene Mausoleum der Han-Dynastie, das Han Yangling, mit einer kleinen Terrakotta-Armee. Mit dem Flugzeug der China Eastern Airlines geht es nach Guilin ins Kegelkarstgebirge. Gemäldegalerie, romantisch: 100 grüne Zuckerhüte, im Busfenster gerahmt, auf der Weiterfahrt nach Yangshuo. 50 km. Bereiten Sie Ihre Muskulatur am Abend mit einer guten Massage auf die morgige Wanderung vor. Zwei Übernachtungen in Yangshuo.
9. Tag: Kegelkarst und Kormorane
Jetzt werden Sie den Karst endlich aus der Nähe erleben können. Wir wandern (3 Std., leicht, 100 m 100 m) in der Umgebung von Yangshuo. Sie begegnen wirklich herzlichen Menschen in einer exotischen Landschaft. Nachmittags bleibt Zeit zum Entspannen, oder Sie leihen günstig ein Fahrrad und touren in der traumhaften Umgebung. Ein weiterer Vorschlag: Erst streifen Sie durch den Ort, trinken mild duftenden Jasmintee und schauen dann zu den Kormoranfischern. Schlau: Die lassen sich von den Vögeln die Fische ins Boot bringen.
10. Tag: Gegen den Strom auf dem Li
Eine romantische Fahrt. Allerdings ein bisschen trotzig eingefädelt: Wir weigern uns, im Flottenverbund mit den anderen Touristenbooten flussab zu treiben, und tuckern den Li in Gegenrichtung hinauf ins Gebirge. In Yangdi verlassen wir den Fluss und fahren mit dem Bus in die nördlichen Bergregionen der Provinz Guangxi mit ihren typischen Reisterrassen nach Ping An. Ein Geheimtipp. Und weil es hier so schön ist, weigern wir uns auch noch, gleich wieder zurückzufahren. Am Abend lockt die Hotelterrasse mit einem malerischen Blick über die Berge. Busstrecke 110 km. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel in Ping An.
11. Tag: Terrassenlandschaften
Longji: ein wuchtiger Drachenrücken aus gestapelten Reisterrassen. Ein freundlicher Drache, er ernährt chinesische Minderheiten. Das wollen wir genauer sehen. Die kleinen Pfade in den Terrassen bringen uns zu Dörfern, in denen Menschen der Zhuang- und Yao-Nationalität leben (5 Std., leicht, 200 m 200 m). Reis ist immer noch das Nahrungsmittel Nummer eins der Chinesen, aber auch die moderne Fast-Food-Kost hat Einzug ins Reich der Mitte gehalten. Wir diskutieren diese Veränderungen und ihre Auswirkungen. Der Bus bringt uns am Nachmittag zurück zum Hotel.
12. Tag: An den Westsee
Letzte wehmütige Blicke in das Land der spitzen Kegel. Der Bus bringt uns aussichtsreich zurück nach Guilin, wo unser Flugzeug der Shanghai Airlines Richtung Hangzhou startet. Und nach dem gemeinsamen Abendessen? Vielleicht gehen Sie gleich hinüber an den Westsee. Hier treffen Sie alle, die nach dem Arbeitstag noch etwas Ruhe haben wollen und Sie deshalb um Ihren Urlaub furchtbar beneiden. Zwei Übernachtungen in Hangzhou.
13. Tag: Neun Flüsschen und 18 Kanäle
Reis und Tee sind die zwei Säulen der chinesischen Ernährung. Den Reisanbau kennen Sie schon. Zeit, sich dem Tee zuzuwenden. Wandernd natürlich. Wir laufen (3 Std., leicht, 100 m 100 m) munter in die elysische Landschaft mit dem poetischen Namen „Neun Flüsschen und 18 Kanäle“. Schritt für Schritt kommen wir den Teeterrassen näher und erreichen schließlich das Drachenbrunnen-Dorf. Die Drachenbrunnen-Dörfler sind berühmt für ihren Tee, den wir natürlich sofort probieren. Dabei haben wir Gelegenheit, mit den Plantagenarbeitern über das Alltagsleben in der Region zu sprechen.Am Nachmittag fahren wir mit dem Boot auf den Westsee hinaus. Picknick auf den Wellen, Blicke in die Wolken.
Optional Ihnen steht eher der Sinn nach einer weiteren chinesischen Kleinstadt statt zu wandern? Dann fahren Sie doch nach Shaoxing. Hier kommt nicht nur der schmackhafte Shaoxingwein her, es ist auch Heimat von Lu Xun, dem bekanntesten chinesischen Dichter. Ihr Reiseleiter organisiert Ihnen gerne ein Auto mit Fahrer.
14. Tag: Zum Huangshan - Stadt, Land, Berg
Auf der Fahrt ins schöne Huangshan-Gebirge (UNESCO-Natur- und Kulturdenkmal) geht es durch die belebten Vororte von Hangzhou. Die rasante Entwicklung Chinas findet sich offenbar auch immer mehr in den ländlichen Gebieten. Im Land der Pfirsichblüte kommen wir nach Hongcun (UNESCO-Kulturdenkmal). Das historische Dorf hat ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem und sieht in einem Maße typisch altchinesisch aus, dass fast so schön wie ein chinesisches Gemälde ist. Viele Maler ließen sich hier inspirieren und auch heute sieht man noch oft Malklassen an den Ufern der Kanäle sitzen. Mit der Seilbahn hinauf auf den Huangshan, seinen 72 Gipfeln entgegen. Auf einem steht unser einfaches Hotel. 240 km.
15. Tag: Heilige Berge
Wir nehmen uns viel Zeit, um einige der schönsten Stellen des Huangshans zu erwandern (4 bis 6 Std., mittel, 500 m 500 m). Am Spätnachmittag mit der Seilbahn wieder hinunter und Weiterfahrt nach Tunxi. 20 km.
16. Tag: Von gestern, Tunxi, nach heute, Shanghai
Die Handelsstadt der Vergangenheit: mit dem Reiseleiter durch Tunxis verträumte Altstadt. Danach mit dem Bus ins hellwache Shanghai. Das Wort Handelsstadt hat in Chinas Moderne eine frappant neue Bedeutung bekommen. Kosmopolitisch, ein pulsierendes Zentrum der Globalisierung, wurde Shanghai zum Sinnbild für den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas. Die beiden letzten Staatspräsidenten stammen aus Shanghai. Woher sonst? 380 km. Zwei Übernachtungen in Shanghai.
17. Tag: Shanghai: neuer, größer, reicher
In einer Immobilienanzeige stünde „gepflegt“: Shanghais historische Altstadt ist großteils neu im südchinesischen Stil aufgebaut worden. Die spätere Baupolitik gehorchte Mao Zedongs Weisheit: „Auf einem weißen Stück Papier malt man am schönsten.“ Der Yu-Garten lässt noch einmal vergangene Größe aufleben. Die Zukunft sieht anders aus. Nach einem Bummel am kolonialen Bund geht es zum Volksplatz. Shanghai hat Großes vor. Im städtischen Planungs- und Ausstellungszentrum sehen wir ein raumgreifendes Modell von Shanghai bis zur Weltausstellung 2010. Am Abend nehmen wir bei südchinesischen Spezialitäten kulinarisch Abschied vom Reich der Mitte.
Optional Nach dem Besuch des Yu-Gartens mit dem Reiseleiter möchten Sie nicht mit zum Volksplatz? Dann nutzen Sie den Nachmittag, fahren Sie mit der U-Bahn hinaus zum EXPO-Gelände und besuchen Sie die Weltausstellung 2010, die vom 1. Mai bis 31. Oktober in Shanghai stattfindet.
18. Tag: Zurück in die Heimat
Vormittags mit Air China zurück nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Sie kommen am Spätnachmittag an. Individuelle Weiterreise.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.













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