Individuelle Anreise nach Frankfurt. Am späten Vormittag gemeinsamer Flug mit Uzbekistan Airways nach Taschkent (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Abend. Zwei Übernachtungen in der Innenstadt von Taschkent.
2. Tag: Taschkent - Mix der Kulturen
Willkommen in der schönsten Plattenbaustadt der Welt! Ihr Reiseleiter weiß, wo das Herz seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion wieder islamisch schlägt, und führt Sie direkt zur Barak-Khan-Koranschule und zum Kaffali-Schaschi-Mausoleum. Durch ein Gassenlabyrinth erreichen wir den Basar. Feigen, Datteln und Seidenstoffe stapeln sich an den Ständen - der Orient ist zum Greifen nah. Lieber westliche Waren? Die Fußgängerzone hat davon im Übermaß! Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Optional Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt muslimische Ansichten in der Koranschule und im Mausoleum zu erleben, können Sie im Museum für Geschichte und Kultur gleich die ganze Historie Usbekistans kennenlernen oder nebenan in der Kunsthalle der usbekischen Künstlervereinigung Werke der renommiertesten Maler des Landes sehen.
3. Tag: Ankunft in Chiwa
Flug nach Urgentsch und Fahrt nach Chiwa (UNESCO-Kulturerbe). 30 km. Neugierig auf ein erstes Tete-a-Tete mit dem Orient? Schlendern Sie mit dem Studiosus-Reiseleiter in der Museumsstadt schon mal durchs usbekische Mittelalter! Zwei Übernachtungen in Chiwa.
4. Tag: In der Oasenstadt
Nichts scheint sich hinter den riesigen Lehmmauern von Chiwa verändert zu haben. Paläste, Moscheen und Basare erstrahlen wie vor Hunderten von Jahren. Das Besondere: Die Museumsstadt ist bewohnt. Wir tauchen bei unseren Erkundungstouren in das Alltagsleben ihrer Bewohner ein. Wie Familie Achmadov sich hier die Moderne erobert, erfahren wir von ihr beim Abendessen und erleben usbekische Gastfreundschaft auf ihre schönste Art.
5. Tag: Buchara, wir kommen!
Steppen säumen unseren Weg nach Buchara. Ob die Baumwollmonokultur für die Verwüstung verantwortlich ist, erläutert Ihnen Ihr Reiseleiter unterwegs. Nach langer Fahrt - die Straße wird derzeit erneuert - taucht wie eine schillernde Oase die alte Handelsstadt Buchara am Horizont auf. 430 km. Ein erster Bummel durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) führt uns ein in die Pracht der alten Seidenstraße. Lust, im Mekka der Gewürze und Seidenwaren die Einkaufstüten vollzupacken? Zwei Übernachtungen in Buchara.
6. Tag: Die Schätze Bucharas
Es klackert und kracht in den Gewölben rund um den Teich in der Mitte des Labi-Hauz, des alten Handelsplatzes Bucharas: Schuster, Scherenmacher und Goldsticker winken uns zu und zeigen uns den Weg zur Kalanmoschee. Das Samanidenmausoleum und die Festung Ark begegnen uns am Nachmittag.
Optional Alternativ zu Mausoleum und Festung lieber ein Kurztrip ins orientalische Wellnessleben? Dann lassen Sie sich im Hamam von den Masseuren allen Stress wegkneten, tanken Sie Fitness im Dampfbad und genießen Sie ein echtes Stück usbekischer Lebensart.
7. Tag: Rund um Buchara
Erhaben spannt sich die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara über die Ebene. Pfaue stolzieren im Garten an uns vorbei, zahlreiche Kunstgegenstände und Gastgeschenke aus aller Welt verwandeln das Palastinnere in eine einzige Pracht. Still erhebt sich danach der Tschor Bakr vor uns, ein Grabmal für vier Nachkommen des Propheten. Weiter geht es nach Sachr-e Sabs (UNESCO-Kulturerbe), der Heimat von Emir Timur. 200 km. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
8. Tag: Sachr-e Sabs
Ein Tag in der Provinzstadt. Wir bestaunen das Jakhangir-Mausoleum und entdecken hier die Achillesferse des einst so gefürchteten Regenten. Verwittert begrüßt uns das „weiße Schloss“ Ak-Sarai. Schulkinder und Hochzeitspaare umlärmen die ruinöse Pracht. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Sehen Sie die saphirblauen Gewölbe, die goldenen Decken und die Silberkunstwerke, die hier einst glänzten? Am Nachmittag ziehen wir weiter nach Samarkand. 90 km. Der Geruch von verschiedenen deftigen Eintöpfen wie Dimlama und Plov weht uns beim Dinner im Innenhof einer Koranschule verführerisch in die Nase. Tänzer wirbeln neben uns in die Nacht - einfach märchenhaft! Drei Übernachtungen in Samarkand.
9. Tag: Orient pur in Samarkand
Im Zentrum der alten Karawanenoase öffnet sich der von drei prächtigen ehemaligen Koranschulen umgebene Registanplatz (UNESCO-Kulturerbe). Die Bibi-Khanum-Moschee beeindruckt auch heute noch durch ihre Erhabenheit. Nüsse und süße Melonen umduften uns nebenan auf dem Basar. Sie möchten probieren? Erhaben wirkt das Gur Emir, das monumentale Grabmal Timurs. In einer Weinkellerei lädt uns Samarkand schließlich zum Verkosten verwirrend fremder Tropfen ein - der Orient zeigt sich von seiner süßesten Seite.
10. Tag: Samarkand - traditionell und modern
Wie sah Samarkand in der Antike aus? Nach dem Besuch des Ausgrabungsfeldes von Afrosiab wissen wir mehr. Im Museum nebenan tauchen wir in das höfische Leben der vorislamischen Zeit ein. Wir besuchen das Observatorium von Ulug Beg und begegnen auf der Gräberstraße Schah-e Sinda den Frauen und Feldherren Timurs, während die Inschriften und Fotos auf dem benachbarten modernen Friedhof das heutige Samarkand zeigen. Die Designerin Valentina lässt uns nicht nur usbekische Haute Couture erleben, wir sprechen mit ihr auch über das „neue“ Usbekistan. Am Abend nehmen wir Platz in einem tadschikischen Familienrestaurant.
11. Tag: Rückkehr in die Metropole
Mit dem Bus geht es zurück nach Taschkent. 300 km. Das Museum für dekorative und angewandte Kunst schlägt eine Brücke nach Europa. Beim Abendessen verabschieden sich die Heimflieger von den Ferganaverlängerern.
12. Tag: Abflug nach Europa
Frühmorgens Rückflug mit Uzbekistan Airways nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.). Vormittags Ankunft und Anschluss zu den anderen Städten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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