Am frühen Nachmittag Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Mexiko-Stadt (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am frühen Abend (Abendessen im Flugzeug). Ihr Studiosus-Reiseleiter begleitet Sie ins Hotel. Drei Übernachtungen in Mexiko-Stadt.
2. Tag: Mexiko-Stadt und Frida Kahlo
Nach der Stadtrundfahrt landen wir auf dem Hauptplatz, dem Zócalo. Heute keine demonstrierenden Lehrer unter der großen Fahne? Der Platz ist Zentrum sozialpolitischer Aktivitäten und Schmelztiegel der Kulturen. Kathedrale, Nationalpalast mit Fresken von Diego Rivera, der Templo Mayor - mächtige Eindrücke. Ruhig und idyllisch dagegen: die schwimmenden Gärten von Xochimilco (UNESCO-Kulturerbe)! Lassen Sie sich in bunten Booten über die Kanäle schaukeln! Mittags: Picknick an Bord und Mariachi-Musik. Danach sehen Sie Blau: das Haus der Malerin Frida Kahlo in Coyoacán. Salma Hayek - Mexikos Hollywood-Export Nummer eins - hätte den Oscar für „Frida“ wirklich verdient!
Optional Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat: Wenn Sie Frida Kahlo auf eigene Faust entdecken wollen, besuchen Sie doch anstelle des Blauen Hauses das Museo Dolores Olmedo! In der ehemaligen Hacienda der Kunstsammlerin befindet sich eine hervorragende Kollektion der Gemälde von Frida Kahlo und Diego Rivera.
3. Tag: Zu den Tempeln von Teotihuacán
Wir fahren nach Teotihuacán (UNESCO-Kulturerbe), „wo man zu einem Gott wird“. Mystik umweht uns, wenn wir die Mond- und die Sonnenpyramide erklimmen, die Straße der Toten betreten. Bodenständiger Kontrast: die Agaven am Straßenrand, Cochenilleläuse inklusive. Die färben übrigens den Campari. Für uns steht jetzt aber das Nationalgetränk Pulque bereit! Wie Tequila aus Agaven gemacht wird, verrät uns der Reiseleiter. Auf der Rückfahrt stoppen wir an der Basilika der Jungfrau von Guadalupe, Pilgerziel für Millionen. Wir erleben tiefste Frömmigkeit und Wallfahrtsindustrie zugleich. 160 km.
4. Tag: Von Mexiko-Stadt nach Cocoyoc
Alle mexikanischen Kulturen unter einem Dach! Das erleben wir heute im Nationalmuseum im Chapultepéc-Park. Nach der Mittagspause raus aus der Stadt nach Cocoyoc. Ein lohnenswerter Fotostopp beim Bibliotheksgebäude der Universität (UNESCO-Kulturerbe), dann fahren wir aufs Land. 100 km. Nachmittags ist Erholung pur angesagt! Schließlich wohnen wir in einem Landhotel mit Swimmingpools und einem Dschungelgarten. Perfekt zum Spazierengehen oder Joggen! Zwei Übernachtungen in der Hacienda Cocoyoc.
5. Tag: Silberstadt Taxco
Wie Schwalbennester kleben die Häuser von Taxco an den Hängen der Sierra Madre Oriental. Wir schlendern zum Zócalo. Frauen sitzen auf Hockern und bieten Bohnen und Jumiles an. Jumiles? Kleine Wanzen, die man lebendig oder geröstet isst. Sie kaufen jetzt doch lieber ein Silberkettchen? Natürlich im Laden von Daniel Espinosa. Auch Madonna war schon hier. Als die Spanier einst erfuhren, dass es in der Gegend Silber gibt, setzte ein wahrer Rausch ein. An allen Ecken und Enden wollen Händler heute noch Schmuck an den Mann bringen. Oder wohl eher an die Frau. Gold gibt es in der Barockkirche Santa Prisca. 200 km.
6. Tag: Über Puebla nach Oaxaca
Mexikobilder vom Feinsten in Sicht! In Puebla (UNESCO-Kulturerbe) überwältigen uns die Rosenkranzkapelle der Dominikaner, bunte Kacheln an den Hausfassaden. Vulkane zieren den Hintergrund, den Weg durch die Sierra Madre del Sur säumen stolze Kandelaberkakteen. Sie denken: Noch mexikanischer geht's nicht? Oh doch! Oaxaca (UNESCO-Kulturerbe) ist die Krönung, kolonial und indianisch, lebhaft und doch beschaulich, dazu immer frühlingshaft. Kunst-Highlight des Nachmittags: der einzigartige Mixtekenschatz von Monte Albán im Dominikanerkloster. 370 km. Zwei Übernachtungen in Oaxaca.
7. Tag: Monte Albán und Zócalo
Göttlicher Ausflug auf den Monte Albán (UNESCO-Kulturerbe), wobei man kaum weiß, was schöner ist: die Kultstätten der Zapoteken und Mixteken oder der Blick auf Oaxaca im Morgenlicht. Zurück in der Stadt stürzen wir uns ins Zócalo-Leben. Nachmittags haben Sie Zeit für sich. Probieren Sie geröstete Heuschrecken auf einem der Märkte. Wenn Sie es lieber süß mögen, dann gibt es dafür eine „Schokoladenstraße“, wo es verführerisch nach der „Götterspeise“ der alten Maya duftet. Beim Abendessen im Restaurant überzeugen wir uns davon, dass Oaxaca die beste Küche Mexikos hat.
Optional Die Kultstätten auf dem Monte Albán interessieren Sie heute weniger? Ihr Reiseleiter organisiert Ihnen auch gern einen Ausflug zu den Pueblos Mancomunados, einem Verbund von kleinen Dörfern. Nach einem Spaziergang durch die Wälder können Sie auch eine traditionelle Heilerin besuchen.
8. Tag: Nach Chiapas
Bustag und Zeit zum Lesen - z.B. „Mexikanischer Tango“ von Angeles Mastretta oder Gary Jennings „Der Azteke“. Lieber ein wenig Mexiko-Interna erfahren? Fragen Sie Ihren Reiseleiter zu Religion und Totenfest oder zum Matriarchat, wie in „Die Frauen von Juchitán“ beschrieben. Auf der Panamericana durchqueren wir auf toller Strecke das zapotekische Bergland, dann die Pazifikebene und erreichen am Abend Tuxtla Gutierrez. Geologisch gesehen, haben wir damit Nordamerika verlassen. 540 km. Zwei Übernachtungen in Tuxtla Gutierrez.
9. Tag: Indianisches Bergland
Fahrt durch das Bergland von Chiapas nach San Cristóbal de las Casas. In Zinacantán können wir von einer Mayafrau viel über Alltag, politische Gruppierungen und Konflikte erfahren. Die Erinnerung an den Aufstand der Zapatistas von 1994 ist noch lebendig. Nach einem hervorragenden Mittagsbuffet in der Casa Mexicana zieht es uns zum bunten Marktleben vor die Barockkirche Santo Domingo und weiter durch die Gassen der Stadt. 180 km.
10. Tag: Natur pur und Villahermosa
Vormittags: Bootsfahrt im Sumidero-Canyon (wetterabhängig). Links und rechts bis zu 1000 m hohe Felswände, an den Ufern tummeln sich Krokodile, und in den Baumwipfeln hören wir das Geschrei der Spinnaffen. Weiterfahrt nach Villahermosa, Hauptstadt des Bundesstaates Tabasco und Mexikos Boomtown in Sachen Erdöl. Unterwegs weiß Ihr Reiseleiter auch über alternative Energien wie etwa Wasserkraft zu berichten. Busstrecke 300 km.
11. Tag: La Venta und Palenque
Im La-Venta-Park rätseln wir über die hier ausgestellten steinernen Olmekenköpfe mit ihren negriden Zügen. Afrikaner? Asiaten? Vielleicht ein Hinweis auf frühe Einwanderer? Dann wappnen Sie sich für ein einmaliges Ruinen-Highlight: Wir erreichen Palenque (UNESCO-Kulturerbe). 180 km. Dort erkunden wir den alten Palast mit dem stolzen Turm, bewundern die Pyramide der Inschriften, studieren die vielen Nischen und detailverliebten Verzierungen diverser Tempel. Wer weiß, was da sonst noch im Dschungel schlummert - 5 % wurden bisher erst freigelegt. Zuletzt Tempel Nr. 13, Ruhestätte einer hohen Mayafürstin mit wertvollen Grabbeigaben.
12. Tag: Zum Golf von Mexiko
Schwemmland, Sümpfe und Tümpel mit reicher Vogelwelt säumen unsere Fahrt an den Golf von Mexiko. In Siho Playa bei Campeche wartet ein tolles Hotel in einer ehemaligen Hacienda auf uns. 350 km. Die weiteren Aussichten des Tages: relaxte Stunden am Meer, lesen, baden, Postkarten schreiben. Herrlich! Wer Lust hat, trifft sich später zum Tequila mit dem Reiseleiter und den anderen.
13. Tag: Über Uxmal nach Mérida
Mitten im dichten Gestrüpp taucht Uxmal (UNESCO-Kulturerbe) auf. Wir streifen durch die Ruinen und bewundern die Pyramide des Zauberers. Ungewöhnlich trocken hier. Ist der Regengott Chaac etwa in Rente? Fragen Sie doch in Santa Elena die Mayafamilie, die wir besuchen! Wir plaudern über Wetter und Alltag heute. Sie zeigt uns ihren Kräutergarten und ihr Haus, wo der Wind durchpfeift. Schlau, bei diesem Klima! Nachmittags erreichen wir Yukatans Hauptstadt Mérida. 270 km. Stadtrundgang, Zócalo und nach dem Abendessen vielleicht noch ein wenig Nachtleben.
Optional Sind Sie auch nach dem Abendessen noch erlebnishungrig? Dann nehmen Sie eine Kutsche und fahren Sie zum Zócalo! Hier ist immer etwas los - bis tief in die Nacht. Musikkapellen spielen, und für wenige Pesos können Sie Ihr ganz persönliches Ständchen bestellen. Vielleicht ein Stück von Armando Manzanero: Die Yukatekos mögen es nämlich romantisch.
14. Tag: Chichén Itzá
Das Beste zum Schluss? Für viele ist das die Ruinenstadt Chichén Itzá (UNESCO-Kulturerbe). 120 km. In der Mitte, stolz und geheimnisvoll: die Pyramide von Kukulkán. In Gehweite: der heilige Cenote - ein tiefer See - und der reliefverzierte Ballspielplatz. Daneben die Halle der 1000 Säulen, und über allem wacht Chac Mool. Entspannen können Sie sich dann nachmittags auf der Hacienda Chichén mit Pool und Spa. Tipp für den Abend: zur „Light and Sound“Show noch mal zu den Ruinen. Auch Placido Domingo gefiel die einzigartige Kulisse. -
15. Tag: Rückflug von Cancún
Vormittags Transfer zum Flughafen von Cancún. 220 km. Flug mit Aeromexico nach Mexiko-Stadt und von dort mit Lufthansa nach Frankfurt (Nachtflug nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Oder Beginn Ihrer Badeferien an der Karibikküste. Noch nicht alle Mitbringsel gekauft? Bei Pineda Covalin im Transitbereich shoppt man edle mexikanische Ethnomode.
16. Tag: Ankunft in Frankfurt
Am frühen Nachmittag landen Sie in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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