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Rundreise inkl. Fluganreise 17 Tage ab 0

Leistungen, Flughäfen, Hotels 

 
   

Ausdrucken Als pdf anzeigenSüdamerika - Höhepunkte

Reiseverlauf
Peru, Bolivien, Brasilien, Argentinien. Anden-Hochgefühl und die Suche nach den Wurzeln der Inkas in Machu Picchu. Heiliger Titicacasee, Gold und Götter, Altäre und farbsatte Landschaften. Schweigende Altertümer und lachende Menschen. Hoffen auf WM-Siege und Wirtschaftswachstum für alle. Koloniale Schätze und kulinarische Köstlichkeiten. Rio de Janeiro und Buenos Aires: Lateinamerika für Zeitreisende mit großem Appetit auf einen reichhaltigen Kontinent. Das wäre dann alles - außer gewöhnlich!
1. Tag: Flug nach Südamerika
Individuelle Anreise nach Madrid. Gemeinsamer Flug mit Iberia nach Lima (nonstop, ca. 12 Std., Abendessen im Flugzeug). Wir holen Sie vom Flughafen ab. Im Hotel treffen Sie am Abend die Gäste des Ecuador-Vorprogramms. Zwei Übernachtungen in Lima.

2. Tag: Lima gestern und heute
Die Stadtrundfahrt durch Lima zeigt: Altes frisch! Das Zentrum: UNESCO-Kulturerbe. Kolonialgebäude glänzen restauriert; immer wieder umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Man höre: Pizarro, der Alte, war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Pizarros Namensvetter ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient auch nicht schlecht. Im Archäologischen Museum eröffnet Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter die Welt der altperuanischen Kulturen. Schickes im Stadtteil Miraflores: Villen, Parks, Pazifikblick. Am Abend gibt es peruanische Köstlichkeiten im Restaurant.
Optional Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt ins Archäologische Museum lieber zum Goldgenuss? Das Goldmuseum in Lima beherbergt ein kleines Eldorado an Waffen, Münzen und goldenen Göttern. Denn: „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles!“ Ihr Reiseleiter weiß, wie Sie hinkommen.

3. Tag: Im Heiligen Tal
Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches, nach Cuzco, auf 3400 m Höhe gelegen. Zur leichteren Höhenanpassung geht's gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus, Aufwärmen fürs Hochland - „El cóndor pasa“ am Originalschauplatz! Sonntag, Sonne, Sonderangebote? Feilschen Sie um die schönsten Webarbeiten auf dem Markt in Pisak. Wenn es dabei heiß wird: Lila Limo, auf Peruanisch Chicha morada, erfrischt! Voll bepackt fahren wir weiter zur Übernachtung auf einer ehemaligen Hazienda in Yucay auf 2860 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten? Mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón!

4. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu
Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn in abenteuerlichen Kurven in Richtung magisches Machu Picchu (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Eine Zeitreise! Was erzählen die Ruinen über die Geschichte dieses magischen Ortes? Jede neue Erkenntnis scheint auch neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. Busstrecke 120 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

5. Tag: Cuzco, Nabel der Welt
Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturerbe. Den Erdbeben hielten nur die inkaischen Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas schmückt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Als Zickzackbau für die perfekte Verteidigung präsentiert sich oberhalb der Stadt die alte Festungsanlage Sacsayhuamán. Zurück in Cuzco besuchen wir nach der Mittagspause das Schulprojekt „Kleine Menschen“. Wie bildet man hier die Kinder unter schwierigen sozialen Bedingungen für die Zukunft aus? Schüler und Lehrer freuen sich auf uns und unsere Fragen. Nachmittags im Museo Inka überraschen uns Mumien im Korbgeflecht. Ihr Reiseleiter kennt die Geschichten dazu. Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht wollen Sie Alpaka-Steak probieren? Zum Beispiel im Inka Grill oder im Restaurant Tunupa.
Optional Wer weniger Lust auf die Mumien im Museum hat, kann Cuzco auch eigenständig unsicher machen. Der zwölfeckige Stein im originalen Gemäuer weist auf die Kunstfertigkeit der Inkabaumeister hin. Rundum bunt ist das Künstlerviertel San Blas. Sie wollen noch weiterschlendern? Das Geburtshaus des Chronisten Garcilaso de la Vega spricht Bände über das Leben der Inkas.

6. Tag: Am Himmel entlang zum Titicacasee
Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv – ein Superlativ! Lama- und Alpaka-Herden eingeschlossen. Als kleine Schwester der Sixtinischen Kapelle empfängt uns ihre Andenversion in Andahuaylillas. Danach geben die Ruinen von Raqchi Rätsel auf. Magisch: der Viracocha-Tempel. Auf 4350 m Höhe dann unser geographischer Höhepunkt, der La-Raya-Pass. Die Anden sind zum Greifen nah. Der Reiseleiter kennt die bittere Geschichte von Túpac Amaru II. Der gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr und endete gevierteilt. Schwierige Zeitgeschichte und nationales Trauma: das Erbe der Militärdiktatur und der Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“. Aktuelle Probleme werden demokratisch, mit Nachdruck und gelegentlichen Straßenblockaden gelöst. 350 km. Zwei Übernachtungen in Puno am Titicacasee in 3800 m Höhe.

7. Tag: Titicaca - heiliger See der Inkas
Einen ganzen türkisblauen Tag lang schimmert der höchstgelegene See der Welt für uns. Ein Boot trägt uns zu den Uru-Indianern. Ein seit Jahrhunderten existierendes, kleines Schilf-Venedig! Schwimmende Inseln, Häuser, Boote - alles aus Schilf. Und es hält! Die Isla Taquile entpuppt sich als paradiesische Strickstube. Hier klappern die Männer mit den Nadeln. Nicht etwa aus emanzipatorischen Gründen! Der Glaube sagt: Müßiggang ist aller Laster Anfang, und darum muss man(n) selbst beim Laufen produktiv sein.
Optional Sie wollen die Insel Taquile auf eigene Faust erkunden? Sie bietet zahlreiche Wandermöglichkeiten. Eine Variante: Sie verlassen bereits an der Nordspitze das Boot. Nach einer halben Stunde sind Sie im Hauptort und treffen dort später wieder auf die Gruppe. Verlaufen ausgeschlossen.

8. Tag: Tiahuanaco und La Paz
Den Titicacasee im Blick fahren wir nach Bolivien. Kleinod am Weg ist die Dorfkirche von Pomata mit ihrer in Stein gemeißelten Bildwelt. Hinter der Grenze: Tiahuanaco (UNESCO-Kulturerbe), Sonnentor der Präinkas, wichtigste Grabungsstätte Boliviens, Tor zu den Ahnen. Weiter nach La Paz. Uns stockt der Atem beim Blick in den Talkessel von La Paz, der mit 3640 m höchstgelegenen Großstadt der Welt. In El Alto treffen wir Jugendliche und Frauen eines Sozialprojekts und unterhalten uns bei Selbstgebackenem über Alltagssorgen, Hoffnungen und Chancen. Und abends beste Aussicht: Wir dinieren im Dachrestaurant unseres Hotels, über den Lichtern der Großstadt. 195 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von La Paz.

9. Tag: La Paz, das Herz Boliviens
Die Metropole. Wir lassen uns im Miteinander von Tradition und Moderne treiben. Im Prunkpalast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Kathedralenzauber und indianische Märkte mit säckeweise Kokablättern. Alles legal, illegal ist nur das Derivat Kokain. Der Nachmittag: kolonial schön! Wir schlendern durch die Calle Jaén. Bunte Häuser, einladende Cafés und kleine Museen.

10. Tag: Nach Argentinien
Flug mit BOA über Cochabamba nach Buenos Aires - Kontrastprogramm zum Hochland! Zeiten- und Tempowechsel! Glastürme und Steinpaläste. Hier pulsiert das Leben in den Straßenadern der Stadt, beruhigt sich in eleganten Kaffeehäusern, glänzt mit eindrucksvoller Architektur und attraktiven Geschäften. Wir lassen uns mitziehen und dazu am Abend richtig verwöhnen. Mit argentinischen Steaks und einem guten Tropfen aus Mendoza oder Cachi in einem Restaurant. Drei Übernachtungen in Buenos Aires.

11. Tag: Tangometropole Buenos Aires
Buenos Aires zeigt ein edles Antlitz. Wir erforschen es heute eingehend. Tango unter freiem Himmel, Cafés, Lebensfreude. Mächtigste Frau der Nation: Cristina Kirchner; bekommt sie die Inflation in den Griff? Beeindruckend sind die Madres der Plaza de Mayo: Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über Verluste und Lügen aus der Zeit der Militärdiktatur ist spürbar - auch vor der Casa Rosada, dem rosafarbenen „Weißen Haus“ Argentiniens. Mittags stärken wir uns mit Empanadas und Gegrilltem. Dann Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca wurde der Tango geboren. Hier geben sich die Künstler ihrer Kunst hin; die Fans von Maradonas Club Boca Juniors ihren Hoffnungen. Das ganze Viertel steht unter dem Einfluss seiner italienischen Einwanderer. Ihr persönliches argentinisches Temperament können Sie abends bei einer Tangoshow testen (ca. 50 €).

12. Tag: Buenos Aires - Ihr Solo am Rio de la Plata
„Was gibt's, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Heute tanzen Sie in Ihrer eigenen Show! Flanieren Sie doch mit den Portenos, wie die Einheimischen genannt werden, durch Galerien, schauen Sie nach Kunst und Stars im Szeneviertel Palermo Hollywood! Dann vielleicht ins Jugendstilcafé Tortoni? Seit 150 Jahren die Adresse für den Café solo. Tango-CDs, Literatur? Ihr Reiseleiter kennt alle Adressen. Auch den Weg zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Oder Sie machen eine Bootsfahrt durchs glitzernde Tigre-Delta (ca. 35 €). Über das Wasser per Fähre gelangen Sie auch in die Kolonialstadt Colonia (UNESCO-Kulturerbe) ins Land des amtierenden Fußball-Südamerikameisters Uruguay (ca. 250 €). Abends berät Ihr Reiseleiter Sie kulinarisch. Er weiß, wo es zum zarten Rind - Bife de Chorizo - einen köstlichen Wein aus der Malbec-Traube gibt. Sie wünschen Tango Argentino statt Angus Argentino? Der Reiseleiter kennt den idealen Schnupperkurs für Sie (ca. 80 €).

13. Tag: Flug nach Iguazú
Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturerbe). Weiß stürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braun schäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, üppige, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und hin und wieder Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf argentinischer Seite durch paradiesische Zustände an den Fällen entlang. Danach überqueren wir die Grenze nach Brasilien.
Optional Sie wollen den herabstürzenden Wassermassen möglichst nahekommen? Dann kürzen Sie den Spaziergang ab! Große Schlauchboote bringen Sie bis direkt unter die Fälle. Für die Macucosafari empfiehlt es sich, Kleidung zum Wechseln dabeizuhaben.

14. Tag: Auf nach Rio de Janeiro!
Das Paradies von der brasilianischen Seite. Erst mal frühstücken und dann Sonne unter zarten Wassernebeln tanken. Bei unserem Spaziergang zur Garganta del Diablo, dem Teufelsschlund, dürfte es nochmals stehende Ovationen für die Szenerie der gewaltigen Fälle geben. Nachmittags fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Die Stadt putzt sich raus für Fußball-WM und Olympia. Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

15. Tag: Blick vom Zuckerhut
Die Seilbahn hebt uns zum Zuckerhut empor. Der Blick auf Meer, Stadt, Corcovado, Strände - gigantisch! Bodenhaftung gibt's wieder beim Gang durchs alte Zentrum von Rio. Der Nachmittag? Ganz der Ihre: durchs Zentrum schlendern, Kaffee im Jugendstilambiente der Confeitaria Colombo oder Drinks im Copacabana Palace. Kleine Pelés am Strand - die WM 2014 ruft! Fußball heißt hier Zukunft. Für die hat Stararchitekt Oscar Niemeyer in Niterói das Ufo-artige Museum für zeitgenössische Kunst gelandet! Wenn Sie mögen, hilft Ihnen Ihr Reiseleiter beim Organisieren der Fahrt dorthin. Abends heben wir kulinarisch ab: Eine Churrascaria verspricht Fleischgenüsse. Dazu noch eine Caipirinha?
Optional Wenn Sie nicht nur die Aussicht auf die Copacabana genießen, sondern auch verstehen wollen, warum Rio ohne Strand nicht funktioniert, dann fallen Sie morgens aus der Hoteltür quasi auf den Strand und joggen Sie einfach mit den Cariocas los. Es geht nicht nur um Fitness: Ich wirke - also bin ich! Und wie! Und Sie sind fit für die Stadttour!

16. Tag: Corcovado und até logo!
Heute trägt uns die Zahnradbahn hoch zum Corcovado. Wir stehen unter den weit ausgebreiteten Armen von Cristo Redentor, dem Wahrzeichen der Stadt. Weiße Boote schaukeln wie Federn auf dem Meer. Noch mal tief nach unten blicken, weit über das Panorama und ein bisschen in uns selbst hinein. Até logo - bis zum Wiedersehen! Gegen Abend Direktflug mit Iberia nach Madrid (ca. 10 Std.).

17. Tag: Ankunft in Madrid
Vormittags Landung in Madrid. Anschluss zum Zielflughafen.
Seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Veranstalter Studiosus anspruchsvolle Studienreisen zu Reisezielen in der ganzen Welt. Studiosus ist Marktführer in Deutschland und bietet das vielfältigste Studienreiseprogramm in Europa. Viele beliebte und bekannte Länder werden bereist, es stehen aber auch eine Reihe touristisch eher weniger bekannter Länder und Regionen auf dem Reiseprogramm.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.

 
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Reiseverlauf

17-tägige Studienreise
 
 
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Großes Bild oben: CC: by-ndFotograf: fieltros - some rights reserved (by-nd)

Bildnachweis

Südamerika: © Studiosus Reisen München GmbH

Südamerika: © Studiosus Reisen München GmbH

Südamerika: © Studiosus Reisen München GmbH

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