Nachmittags Flug mit Iran Air von Frankfurt nach Teheran (Flugdauer ca. 5 Std.), Ankunft abends. Alternativ: Abendflug nonstop mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran oder mit Turkish Airlines über Istanbul (ab Istanbul ca. 3 Std.), Ankunft jeweils nachts. Transfer zum Hotel.
2. Tag: Auftakt im Museum
Wir lassen den Tag ruhig angehen. Zum Auftakt der Reise tauchen wir nach einem späten Frühstück in die Kultur Persiens ein und besuchen das Nationalmuseum. Die historische und archäologische Sammlung bietet viele Highlights, Ihr Studiosus-Reiseleiter verschafft Ihnen einen ersten Überblick über die vielfältige Geschichte des Irans. Mit dem Bus geht es nachmittags ins Hochland nach Arak. 250 km.
3. Tag: Die Stadt der Meder
In der medischen Festung Tepe Nusch-e Djan gab der Feuertempel lange Zeit Rätsel auf. Ihr Reiseleiter löst sie und berichtet über die Meder, die Gründer des ersten iranischen Großreiches. In deren Hauptstadt Hamadan übersetzt er Ihnen den „Schatzbrief“ der Perser und führt Sie zum steinernen Löwen Alexanders des Großen. Flankiert von steil aufragenden Felsformationen, folgen wir einem Zweig der antiken Seidenstraße gen Bisotun zum Relief des Großkönigs Dareios (UNESCO-Kulturerbe) und weiter nach Kermanschah. Die Reliefs von Tagh-e Bostan gehören zu den kunstvollsten des Landes. 390 km.
4. Tag: Durch Luristan
Ein langer, aber abwechslungsreicher Fahrtag liegt vor uns: Schneebedeckte Viertausender, grüne Bergwiesen, schwarze Nomadenzelte - da klicken die Kameras. Schließlich zählt die Provinz Luristan auf unserem Weg nach Ahvas zu den landschaftlichen Höhepunkten der Reise. Wir fahren durch altes Kulturland. Davon zeugen die Ruinen der Königsresidenz Susa und der prähistorische Tempelbezirk von Tschoga-Sambil mit seiner gut erhaltenen Stufenpyramide (UNESCO-Kulturerbe). 540 km.
5. Tag: Das „schwarze Gold“
Rechts und links unseres Weges fördern die gemächlich nickenden Pumpen das „schwarze Gold“ Irans in die Pipelines. Die Erdölfelder Khusistans gehören zu den weltweit größten. Warum braucht einer der größten Erdölproduzenten der Welt Kernkraftwerke? Ihr Reiseleiter weiß mehr zu diesem Thema. Wir erreichen die Hochtäler des Zagrosgebirges und durchmessen postkartenwürdige Berglandschaften auf unserem Weg zu den Palästen und Reliefs der Sassanidenstadt Bischapur. 580 km auf gut ausgebauten Straßen. Drei Übernachtungen in Schiras.
6. Tag: Die Gärten von Schiras
Gleich am Morgen nehmen wir Witterung auf. Dem Duft der Rosen folgend, erkunden wir Schiras, Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Kulturerbe). Im milden Klima gedeihen nicht nur Blumengärten und Früchte, nein, auch die persische Poesie schlug hier Wurzeln. An den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis gibt Ihr Reiseleiter eine Kostprobe: „Angelockt vom Duft der Rosen ...“ Berührt stürzen wir uns in den Trubel des Altstadtbasars, feilschen uns vor bis zur Nasir-al-Molk-Moschee und entdecken auch hier die Liebe zur Natur: Florale Muster in mannigfaltigen Blautönen, wohin man auch schaut. Der Nachmittag gehört Ihnen. Tipp: Besuchen Sie doch eines der Teehäuser! Ihre iranischen Tischnachbarn werden Sie sicher nicht lange allein am Tisch sitzen lassen.
Optional Lust auf Extratouren? Auch im Iran hat Ihr Reiseleiter immer mal wieder Alternativen zum Programm parat. Statt Gräber und Moscheen in Schiras zu besuchen, können Sie mit einem örtlichen Reiseleiter einen ganztägigen Ausflug nach Firusabad machen. Der Weg führt durch tiefe Felsschluchten, und vielleicht treffen Sie unterwegs Gruppen der turkstämmigen Kaschgai-Nomaden. In Firusabad warten Felsreliefs, ein Feuertempel und ein Palast aus der Zeit der Sassaniden auf Sie.
7. Tag: Die Ruinen von Persepolis
Persepolis - Residenz der Könige, Glanzlicht der altpersischen Kultur (UNESCO-Kulturerbe). Am Eingang, dem Tor aller Länder, erinnern wir uns an die Toleranz der Perser gegenüber Glaube und Kultur der unterworfenen Völker. Wohin man hier schaut, archäologische Prunkstücke: das Homakapitell, die Reliefs der Apadana, der 100-Säulen-Saal. Nicht weit entfernt in Nagsch-e Rustam besuchen wir die in den Fels geschlagenen Gräber der Herrscher des Persischen Reiches. 90 km. Den Rest des Tages verbringen Sie nach Ihrem Gusto.
8. Tag: Unterwegs nach Yasd
Pasargadae (UNESCO-Kulturerbe): einst prachtvolle Hauptstadt des persischen Weltreiches, heute ein riesiges Ruinenfeld. Besonders gut erhalten ist das Grabmal des Kyros. Es geht weiter Richtung zentraliranische Wüste. Absoluter Reisehöhepunkt: der 2500 m hohe Pass im Löwengebirge. Der Weg nach Abarku führt durch eine tiefe Schlucht. An der tausendjährigen Zypresse des Dorfes rasten wir und blicken über traditionelle Häuser, Windtürme und eine aus Lehm gebaute Moschee. Unser Ziel ist Yasd, die Stadt am Rande der Wüste. 450 km. Zwei Übernachtungen.
9. Tag: Stadt der Zoroastrier
Auf den Türmen des Schweigens legten die Zoroastrier früher ihre Toten den Geiern zum Fraß vor. Yasd ist das Zentrum dieser uralten Religion, die das Feuer verehrt. Bei einem Rundgang durch die Altstadt sehen wir Feuertempel, Windtürme und historische Wasserbrunnen, bevor wir uns vor einem der beeindruckendsten Sakralbauten Irans wiederfinden: der Freitagsmoschee von Yasd mit ihren geschwungenen Arkaden. Der Nachmittag gehört Ihnen.
Optional Das Nachtleben von Yasd ist nicht besonders aufregend. Einen Besuch im Haus der Kraft sollten Sie sich am Abend aber nicht entgehen lassen. Keulenschwingen hat altpersische Wurzeln und ist tatsächlich Volkssport im Iran.
10. Tag: Die Karawane zieht weiter
Am Rande der zentraliranischen Wüste besuchen wir die Ortschaft Meybod, berühmt für ihre kunstfertige Keramik in Blau und Gelb. Ebenfalls beeindruckend: die Karawansereien und die alte Lehmziegelzitadelle. Im für seine Seidenteppiche gerühmten Nain bewundern wir die Freitagsmoschee - eines der ältesten islamischen Bauwerke im Iran. Am späten Nachmittag erreichen wir Isfahan. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan im legendären Hotel Abbasi, das aus einer stimmungsvollen Karawanserei entstanden ist.
11. Tag: Isfahan
Wie im Märchen wirkt die Kulisse Isfahans mit ihren türkisblauen Kuppeln. Nach dem Besuch des 40-Säulen-Palastes werfen wir von der Terrasse des Ali-Kapu-Palastes einen ersten Blick auf einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturerbe). Den ursprünglich als Polofeld geplanten Platz umschließen heute kunstvolle Arkaden, Kaufmannsläden, Werkstätten, Moscheen und andere Prachtbauten. Christen im Iran? Auch die gibt's. Die Vank-Kathedrale und das Museum der armenischen Christen zeugen davon. Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant.
12. Tag: Mehr Isfahan
Heute wird es noch mal heiß. Nachdem wir am Vormittag die Freitagsmoschee der Seldschuken im Stadtzentrum besucht haben, betreten wir einen aktiven Feuertempel der Zoroastrier. Im Gespräch weihen sie uns in die Eigenheiten ihrer Religion ein, der übrigens auch Sänger Freddie Mercury angehörte. Neugierige Fragen sind willkommen! Am Nachmittag spielen Sie Ihren eigenen Reiseführer. Am schnellsten lernen Sie neue Freunde bei einer Tretbootfahrt am Fluss Zayandeh oder beim Besuch eines der Teehäuser in den Arkaden der historischen Brücken kennen.
13. Tag: Über Ghom nach Teheran
Islam und Moderne - ein Gegensatz? Heute können Sie sich aus erster Hand informieren. Ein hoher schiitischer Geistlicher steht uns bei unserem Abstecher in die heilige Stadt Ghom Rede und Antwort. Anschließend geht es weiter Richtung Teheran. 390 km. Zwei Übernachtungen in Teheran.
Optional Es ist Wochenende, und ganz Teheran ist abends auf den Beinen. Wenn Sie noch Energie haben, dann nehmen Sie sich doch am 13. Tag ein Taxi nach Darband. In einem engen Gebirgstal vor den Toren Teherans liegen zahlreiche Ausflugslokale, hier trifft sich vor allem die Jugend. Mischen Sie sich darunter und nehmen Sie einen letzten Eindruck vom Iran mit nach Hause, der so gar nicht zum Erscheinungsbild in den Medien passt.
14. Tag: Teheran
Stadt der Gegensätze, in der Moderne auf Tradition und manchmal die aufbegehrende Jugend auf die Polizei trifft. Auch unser Tag steht im Zeichen der Gegensätze. Erst besuchen wir den Saadabad-Palast, die Residenz des letzten Schahs, dann das ehemalige Wohnhaus des Ayatollah Khomeini. Es bleibt Zeit für einen abschließenden Bummel durch die verwinkelten Basargassen. Ein Abendessen in einem traditionellen Restaurant rundet die Reise ab.
15. Tag: Rückflug von Teheran
Nachts Rückflug mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt oder mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft morgens bzw. vormittags. Oder morgens Rückflug mit Iran Air nonstop nach Frankfurt, Ankunft mittags.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.







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