Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul, abends gemeinsamer Weiterflug nach Schiras (Flugdauer ab Istanbul ca. 3,5 Std.). Ankunft nachts und Transfer zum Hotel. Drei Übernachtungen in Schiras.
2. Tag: Schiras - Stadt der Dichter
Nach einem späten Frühstück nehmen wir Witterung auf: Dem Duft der Rosen folgend, erkunden wir Schiras, Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Kulturerbe). Im milden Klima gedeihen nicht nur Blumengärten und Früchte, nein, auch die persische Poesie schlug hier Wurzeln. An den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis gibt Ihr Studiosus-Reiseleiter eine Kostprobe: „Angelockt vom Duft der Rosen ...“ Berührt stürzen wir uns in den Trubel des Altstadtbasars, feilschen uns vor bis zur Nasir-al-Molk-Moschee und entdecken auch hier die Liebe zur Natur: Florale Muster in mannigfaltigen Blautönen, wohin man auch schaut.
Optional Möchten Sie eigene Wege gehen? Auch im Iran hat Ihr Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm parat. Schiras ist die Stadt der Paradiesgärten. Wenn Sie statt Basar und Moschee mehr davon sehen wollen, besuchen Sie doch den prachtvollen Eram-Garten mit seiner Rosenvielfalt und zahlreichen einheimischen Pflanzen oder den Afif-Abad-Garten.
3. Tag: Die Ruinen von Persepolis
Persepolis - Residenz der Könige, Glanzlicht der altpersischen Kultur (UNESCO-Kulturerbe). Am Eingang, dem Tor aller Länder, vergegenwärtigen wir uns die Toleranz der Perser gegenüber Glauben und Kultur unterworfener Völker. Wohin man hier schaut, archäologische Prunkstücke: das Homakapitell, die Reliefs der Apadana, der 100-Säulen-Saal. Nicht weit entfernt, in Nagsch-e Rustam, besuchen wir die in den Fels geschlagenen Gräber der Herrscher des Persischen Reiches. Den Rest des Tages verbringen Sie nach Ihrem Gusto. Tipp: Gegenüber unserem Hotel befindet sich eine belebte Einkaufsstraße. Ein guter Ort, um das Feilschen zu üben! 90 km.
4. Tag: Unterwegs nach Yasd
Pasargadae (UNESCO-Kulturerbe): Einst prachtvolle Hauptstadt des persischen Weltreiches, heute Ruinenfeld. Besonders gut erhalten: das Grabmal Kyros' des Großen, der im 6. Jahrhundert v. Chr. ein Reich vom Indus bis zum Mittelmeer beherrschte. Auf dem Weg über die Hochebene in Richtung zentraliranische Wüste gelangen wir zu unserem geographischen Reisehöhepunkt: dem Pass im Löwengebirge (2500 m). Der Weg nach Abarku führt durch eine tief eingeschnittene Schlucht. Während unserer Rast unter der tausendjährigen Zypresse des Dorfes blicken wir nicht nur über traditionelle Häuser, Windtürme und eine aus Lehm gebaute Moschee, wir diskutieren auch mit unserem iranischen Reisebegleiter über die Grüne Bewegung im Land. Was ist übrig vom iranischen Traum von Demokratie? Unser Tagesziel: die Provinzhauptstadt Yasd am Rande der iranischen Zentralwüste. 450 km.
Optional Das Nachtleben von Yasd ist nicht besonders aufregend. Einen Besuch im Haus der Kraft sollten Sie sich am Abend aber nicht entgehen lassen. Das rhythmische Schwingen von 30-Kilo-Keulen hat altpersische Wurzeln und ist Volkssport im Iran.
5. Tag: Yasd - Stadt der Zoroastrier
Auf den Türmen des Schweigens legten die Zoroastrier früher ihre Toten den Geiern zum Fraß vor. Yasd ist das Zentrum dieser uralten Religion, die das Feuer verehrt. Bei einem Rundgang durch die Altstadt sehen wir Feuertempel, Windtürme und historische Wasserbrunnen, bevor wir uns vor einem der herausragenden Sakralbauten des Irans wiederfinden: Die blau gekachelte Freitagsmoschee mit ihren geschwungenen Arkaden ist ein Meisterstück persischer Architektur. Zwei weitere Höhepunkte erwarten Sie heute: Auf unserem Weg nach Isfahan erleben wir nicht nur Wüstenkarawansereien, sondern besuchen auch die im Jahr 960 errichtete Freitagsmoschee in Nain - eines der ältesten islamischen Bauwerke im Iran. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan.
6. Tag: Isfahan
Mit seinen türkisblauen Kuppeln und majestätischen Arkadenbrücken zieht Isfahan jeden Besucher in seinen Bann. Wir zählen die Säulen im Gartenpalast Chehel Sotun und wundern uns: Der sogenannte Vierzig-Säulen-Palast hat nur 20. Warum? Ihr Reiseleiter kennt die Antwort. Von der Terrasse des Ali-Kapu-Palastes haben wir den besten Blick auf einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturerbe). Ursprünglich als Polofeld geplant, umschließen den Platz kunstvolle Arkaden, Werkstätten und Prachtbauten. Vorbei am architektonischen Highlight der Stadt, der farbenprächtigen Lotfollah-Moschee, begeben wir uns auf christliche Spuren im Iran und besuchen im armenischen Viertel die Vank-Kathedrale und das Museum. Unser Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant rundet den Tag ab.
7. Tag: Isfahan - ganz entspannt
Ein ruhiger Tag erwartet Sie. Vormittags schlendern wir durch den weitläufigen Basar zur Freitagsmoschee der Seldschuken, dann flanieren wir zu den Arkadenbrücken, die sich kunstvoll über den Stadtfluss Zayandeh legen. Am Nachmittag können Sie dann selbst auf Entdeckungsreise gehen. Machen Sie doch eine Tretbootfahrt oder kehren Sie in eines der Teehäuser in den Arkaden der Brücken ein. Hier kommt man bei einer Wasserpfeife schnell ins Gespräch mit jungen Persern, und die Stimmung bei Sonnenuntergang ist einzigartig.
8. Tag: Unterwegs nach Teheran
Auf der Schnellstraße geht es Richtung Teheran. Über die Ausläufer der zentraliranischen Wüste fahren wir vorbei an der heiligen Stadt Ghom, wo einst Ayatollah Khomeini wirkte – Gelegenheit, über seine Rolle in der jüngeren iranischen Geschichte zu diskutieren. Nachmittags erreichen wir die 1200 m hoch gelegene Hauptstadt am Fuß des Elbursgebirges. 390 km. Lust auf einen Spaziergang auf eigene Faust im belebten Stadtzentrum? Nur zu! Zwei Übernachtungen in Teheran.
9. Tag: In Teheran
Teheran - Stadt der Gegensätze im Schatten schneebedeckter Viertausender; hier trifft Moderne auf Tradition und manchmal die Grüne Bewegung auf die Revolutionsgarden. Nach dem Frühstück fahren wir per Bus durch die Hauptstadt und orientieren uns. Im Iranischen Nationalmuseum werden die Jahrtausende persischer Kulturgeschichte greifbar. Nachmittags machen wir einen Sprung in die 1970er Jahre: Der Schah regiert zwar schon lange nicht mehr, doch seine Kronjuwelen in der Nationalbank haben ihren Glanz nicht verloren. Zurück im Jetzt, stellen wir uns die Frage: Wie lebt die christliche Minderheit in der islamischen Republik? Der Pfarrer der evangelischen Gemeinde von Teheran, den wir am späten Nachmittag treffen, gibt uns Auskunft.
Optional Wenn Sie noch Energie haben und eine kurze Nacht in Kauf nehmen, dann fahren Sie am Abend mit einem Taxi nach Darband. In einem engen Gebirgstal vor den Toren Teherans liegen zahlreiche Ausflugslokale. Hier trifft sich vor allem die Jugend. Mischen Sie sich unter die Menschen und nehmen Sie einen letzten Eindruck vom Iran mit nach Hause, der so gar nicht zum Erscheinungsbild in den Medien passt.
10. Tag: Rückflug von Teheran
Nachts Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul. Ankunft am Vormittag.
Erklärtes Ziel von Studiosus ist es, zum Kennen- und Verstehenlernen anderer Länder, Menschen und Kulturen beizutragen und dabei innere und äußere Grenzen zu überschreiten. Alle Reisen müssen den hohen Erwartungen der Kunden gerecht werden, müssen von sozialer Verantwortung geprägt sowie ökologisch vertretbar sein.






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